Leitl für "Ausbildungspflicht" bis 18. Wirtschaftskammerpräsident Leitl erneuert angesichts der vom ÖGB geforderten Verlängerung der Schulpflicht seine Forderung nach einer "Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr". Das vom ÖGB geforderte zehnte Pflichtschuljahr lehnt Leitl jedoch ab. Vielmehr sollten jugendliche Schulabgänger seiner Meinung nach zu einer dualen Ausbildung verpflichtet werden, so Leitl in der "Kleinen Zeitung".

Erstellt am 20. Juli 2012 (19:22)

"Ich gehe davon aus, dass jene, die aussteigen, von der Schule die Nase voll haben. Die Jugendlichen noch ein weiteres Jahr in einer Klasse zu belassen, wäre kontraproduktiv", lehnt Leitl den ÖGB-Vorschlag ab. Der Schwerpunkt sollte seiner Meinung nach daher auf der praxisbezogenen Ausbildung liegen, an der Schule sollten nur fehlende Grundkenntnisse nachgeholt werden. Auch Sozialminister Hundstorfer hatte im Vorjahr eine Ausbildungspflicht bis 18 gefordert und will diese bis 2015 umsetzen.