Acht Lehrkräfte in NÖ entlassen

In Österreich sind seit Pandemiebeginn 25 Lehrerinnen und Lehrer entlassen worden. Grund dafür war die Verweigerung der Corona-Maßnahmen. Die meisten Kündigungen fanden in Niederösterreich statt.

NÖN Redaktion Erstellt am 24. September 2021 | 19:11
Lehrkräfte Schule Symbolbild
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Foto: shutterstock.com / Oksana Kuzmina

Die entlassenen Lehrerinnen und Lehrer wollten in den Schulen etwa keine Masken tragen oder haben sich geweigert, Kinder beim „Nasenbohrertest“ zu beaufsichtigen. Die Bildungsdirektion trennte sich seit Beginn der Pandemie deshalb von vier Lehrkräften im Bundeslehrerbereich und von 21 Lehrkräften im Pflichtschulbereich.

Acht Entlassungen in NÖ

Die meisten Entlassungen gab es laut einem APA-Rundruf in Niederösterreich. Insgesamt acht Lehrkräfte des Pflichtschulbereichs wurden hierzulande gekündigt. In Wien und Vorarlberg wurden jeweils fünf und in der Steiermark zwei Dienstverhältnisse beendet. In Kärnten wurde nur eine Lehrperson entlassen. Dabei dürfte es sich um jene Gymnasiallehrerin handeln, die derzeit vor Gericht gegen ihre Entlassung vorgeht.

Im Burgenland und in Tirol gab es dagegen keine Entlassungen. Dennoch habe es auch hier Widerstand gegen die Maßnahmen gegeben, hieß es aus Tirol. Bedenken und Weigerungen habe man aber durch Gespräche und die vereinzelte Androhung von Suspendierung ausräumen können. Einzelne Lehrer hätten sich aber auch karenzieren lassen.