Mehr Geld für Kinder. Familienpaket / Die neue Förderung für Kinderbetreuungseinrichtungen würde für NÖ 18,2 Millionen Euro bringen, so die SPÖ.

Erstellt am 03. Juli 2013 (10:00)
NOEN, zVg
Matthias Stadler, geschäftsführender Vorsitzender der NÖ Sozialdemokraten, gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in der Kinderbetreuungseinrichtung »Paradies der Fantasie« in St. Pölten. Foto: zVg
Von Anita Kiefer

Ab 2014 wird der Bund den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen forcieren. So sieht es ein neues Familienpaket vor. 100 Millionen Euro sollen zur Verfügung stehen. 18,2 Millionen Euro entfallen auf Niederösterreich. Heuer können aus diesem Paket 50 Millionen Euro abgerufen werden. Das erklärten SPÖ-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der geschäftsführende SPÖ-Landesparteiobmann, Matthias Stadler.

Gabriele Heinisch-Hosek: „Die Bundesregierung hat außer Streit gestellt, dass wir Reformen bei der Familienförderung brauchen und bei der Kinderbetreuung Tempo machen müssen.“ Die SPÖ werde dafür sorgen, dass die Verbesserungen für die Familien auch kommen.

Stadler betonte auch die Relevanz der Erhöhung der Familienbeihilfe, von der in Niederösterreich 345.000 Kinder profitieren würden. Bis 2016 soll hier eine Betreuungsquote von 33 Prozent für Unter-Dreijährige erreicht werden. 5.000 neue Plätze sollen geschaffen werden.

„Die Eltern in Niederösterreich wissen ganz genau, was sie wollen und für ihre Kinder gut ist. Aus diesem Grund wollen wir deren Partner und nicht deren Vormund sein. Deshalb gibt es unter anderem ab 1. Juli bessere Elternförderungen für die Kinderbetreuung und eine bessere Unterstützung für unsere Tagesmütter. Auch die Förderung für institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen wird derzeit auf neue Beine gestellt. Allfällige Zurufe aus dem Bund sind somit verzichtbar“, kommentierte VP-Sozialsprecher Landtagsabgeordneter Toni Erber die Ankündigung.