Mehr Schüler mit nichtdeutscher Umgangssprache. Die Zahl der Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache an den österreichischen Schulen ist im Schuljahr 2011/12 auf 218.596 gestiegen. Das entspricht laut Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen einem Zuwachs von rund 7.800 gegenüber dem Jahr davor. Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der ausländischen Schüler, und zwar um rund 2.000 auf 115.600 - die meisten neuen Schüler sind Deutsche.

Erstellt am 28. August 2013 (12:30)

Damit haben rund zehn Prozent der Schüler keinen österreichischen Pass, 19 Prozent sprechen eine andere Umgangssprache als Deutsch. Die häufigste Umgangssprache der Schüler ist erwartungsgemäß Deutsch (910.000), gefolgt von Bosnisch-Kroatisch-Serbisch (63.300), Türkisch (57.600), Albanisch (14.700), Rumänisch (9.700), Arabisch (7.500), Polnisch (5.900), Ungarisch (4.600), Englisch (3.800) und Tschetschenisch (3.100). Die Zahl der Schüler mit nichtdeutscher Umgangssprache dürfte tendenziell auch weiter steigen, ihre Anzahl ist nämlich an den Volksschulen am höchsten.

Die meisten Schüler ohne österreichische Staatsbürgerschaft kommen aus der Türkei (16.900), gefolgt von Serbien/Montenegro (14.100), Deutschland (12.500), Bosnien-Herzegowina (12.200) und Kroatien (9.000). Interessant ist dabei die Entwicklung: Die Zahl der Deutschen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, während die Zahl der Türken, Serben, Bosnier und Kroaten gesunken ist.