Mehr Schutz für NÖ-Kindergartenpersonal. Niederösterreichs Pädagoginnen und Pädagogen sollen jederzeit ihren Covid-Status überprüfen können.

Von Ondrej Svatos. Erstellt am 03. Februar 2021 (15:39)
Symbolbild
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Während die Kinder ihre Semesterferien genießen, bereitet sich die Landesregierung auf die Öffnung der Kindergärten vor. Der NÖ Straßendienst wird bis Ende dieser Woche 300.000 Anterio-Nasal-Selbsttests an Niederösterreichs Gemeinden ausliefern. Die Probe kann dabei durch leichtes Wischen in der Nase entnommen werden. Die ersten Tests sind bereits angekommen.

Diese Maßnahme solle zum besseren Schutz des Personals dienen, denn wie Landesrätin für Gesundheit Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) erklärt: „Unseren Pädagoginnen und Pädagogen und Betreuerinnen und Betreuern ist es kaum möglich sich im Umgang mit den zu betreuenden Kindern an die allgemein geltenden Hygieneempfehlungen wie das Abstand halten und das Maske tragen zu halten, weshalb es uns ein großes Anliegen ist, diese Berufsgruppe mit anderweitigen Maßnahmen entsprechend zu schützen“.

Teschl-Hofmeister begründet die Entscheidung für Antigen-Schnelltests darin, dass diese Testungen rasch Klarheit darüber schaffen sollen, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Corona erkrankt sind oder nicht, wenn sie sich vor ihrem Dienstbeginn krank fühlen. Eine ähnliche Maßnahme findet bereits in den Schulen statt. Zusätzlich zu den Selbsttests ist das Personal verpflichtet, einmal in der Woche einen negativen Test vorzuweisen.

Die Landesregierung appelliert: „nehmen Sie die Möglichkeit der Selbsttests wahr, um die Gesundheit aller Beteiligten bestmöglich zu schützen“.