"Mila" ermöglicht Fahrgemeinschaften im NÖ Landesdienst

Erstellt am 07. August 2022 | 10:44
Lesezeit: 2 Min
Mobilitätsmodell „Mila“ ermöglicht Fahrgemeinschaften im NÖ Landesdienst
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stellt mit den Landesräten Ludwig Schleritzko (links) und Jochen Danninger (rechts) „Mila“ vor.
Foto: NLK Pfeiffer
Das App-basierte Mobilitätsmodell "Mila - Mobil im Land" soll verstärkt Fahrgemeinschaften im NÖ Landesdienst ermöglichen.
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"Wir wollen Vorbild sein mit intelligenten Mobilitätslösungen, die darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für den sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt ermöglichen", betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung.

"Mila" soll mithelfen, Fahrgemeinschaften einfacher zu gründen, Synergien zu nutzen, Verkehr zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Es handle sich um eine "Ergänzung zu den Angeboten des öffentlichen Verkehrs, weil dem Individualverkehr in einem Flächenbundesland wie Niederösterreich eine wichtige Bedeutung zukommt", so Mikl-Leitner. Bisher gebe es etwa 100 registrierte Nutzerinnen und Nutzer. Das Projekt läuft der Aussendung zufolge mittlerweile im Echtbetrieb.

"Wir stehen in Niederösterreich zu einem Mobilitätsmix - also dem Verbinden verschiedenster Mobilitätslösungen wie dem Öffentlichen Verkehr, der aktiven Mobilität, aber genauso der Anreise mittels Pkw. Fahrgemeinschaften können dabei einen wertvollen Beitrag leisten, die Wege zum Arbeitsplatz mit dem Auto klimafreundlicher und gleichzeitig kostengünstiger zu machen", erklärte Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

Ein zentrales Element von "Mila" ist die Bereitstellung einer nutzerfreundlichen Fahrgemeinschafts-App. "Die niederösterreichische Digitalisierungsoffensive zielt unter anderem auf die Schaffung digitaler Lösungen. Deshalb haben wir die Idee von 'Mila' - die im Rahmen des amtsinternen 'digi-contest' eingereicht wurde - aufgegriffen", erläuterte Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (ÖVP).