Beliebtes "Überzeugungs-Programm" für Europa: Erasmus+. In den vergangenen sechs Jahren haben rund 9.500 Niederösterreicher das Mobilitätsprogramm Erasmus+ absolviert. Dafür gab es eine Förderung der EU von 18 Millionen Euro für Niederösterreich.

Von Sabrina Luger. Erstellt am 22. Januar 2020 (14:38)
EU-Landesrat Martin Eichtinger, Jugendlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice zogen eine erfolgreiche Bilanz über das europäische Mobilitätsprogramm „Erasmus+“
NLK Filzwieser

Das Land Niederösterreich zieht eine positive Bilanz bezüglich Erasmus+ als Programm zur Stärkung der europäischen Identität und Mobilität. Das Mobilitätsprogramm wurde seit seiner Einführung 2014 von rund 9.500 Niederösterreichern in Anspruch genommen.

Dafür gab es von der EU eine Förderung von 18 Millionen Euro. Diese Zahl und weitere Mobilitätsangebote innerhalb der EU haben die Landesräte Martin Eichtinger, Christiane Teschl-Hofmeister, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice am Mittwochvormittag Journalisten präsentiert.

In Zukunft könnte, angesichts des nächsten EU-Budgetvorschlages, die Förderung für Erasmus+ verdoppelt oder möglicherweise sogar verdreifacht werden. Dann würden, so Calice, die Erasmus+-Teilnehmer noch mehr Zuschuss bekommen, beziehungsweise Studienbeihilfebezieher eine zusätzliche Auslandsbeihilfe erhalten.

Nicht nur aus Niederösterreich raus

Doch mit dem Erasmus+ Programm verlassen nicht nur Niederösterreicher das Land, es kommen auch Menschen nach NÖ. Besonders stark spüre man das beim Europa Forum Wachau, wo 80 Jugendliche aus Frankreich, Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn zu Gast waren. Oder dem Europäischen Solidaritätskorps ESK, über das junge Menschen aus dem Ausland nach NÖ kommen können und beispielsweise in Pflege- und Betreuungszentren arbeiten.