Land NÖ gab Mittel aus Katastrophenfonds frei. Die niederösterreichische Landesregierung hat nach den Unwettern in Teilen Niederösterreichs von vergangener Woche Mittel aus dem Katastrophenfonds freigegeben.

Von APA Red. Erstellt am 19. Juni 2018 (12:36)
Erich Marschik

Für die Soforthilfemaßnahmen wurde laut Aussendung in der Sitzung am Dienstag beschlossen, dass zur Behebung der Schäden die veranschlagten Kreditmittel um eine Million Euro überschritten werden dürfen.

"Wir wollen rasch beschließen, um rasch zu helfen", teilten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stv. Stephan Pernkopf (beide ÖVP) mit. Von den starken Regenfällen war vor allem der Bezirk Neunkirchen betroffen, der in Folge zum Katastrophengebiet erklärt wurde. Derzeit sind Schadenskommissionen der Gemeinden unterwegs.

Aufgrund des Beschlusses vom Dienstag könne die Fachabteilung des Landes nach Prüfung der Schadensmeldungen, die nach und nach eingehen werden, jedenfalls Gelder bis zur Summe von einer Million Euro auszahlen, wurde erläutert. Die Beihilfe beträgt bis zu 20 Prozent des anerkannten Gesamtschadens, in besonderen Härtefällen ist auch ein höherer Anteil möglich.