Mountainbiken: SPÖ macht Druck. Öffnung der Forststraßen für Radler und Änderung des Forstgesetzes weiter gefordert.

Von Tina Eder. Erstellt am 23. Dezember 2014 (05:13)
NOEN, Eder
Für Öffnung: Die Bürgermeister Peter Kalteis (Weinburg) und Herbert Thumpser (Traisen) mit Karin Scheele, Naturfreundeobfrau NÖ.
„Ich will mich im Wald frei bewegen können!“ Karin Scheele, SPÖ-Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Naturfreunde NÖ, sieht die Änderung des Forstgesetzes als gesetzliche Rahmenbedingung für die Öffnung der Forststraßen für Mountainbiker. Und erneuerte nun ihre diesbezügliche Forderung nach einer totalen Öffnung. Derzeit ist Mountainbiken nur auf Vertragsbasis zwischen Gemeinden und Eigentümer möglich und koste, laut Naturfreunden, 22 Cent pro Laufmeter und Jahr.

Rund ein Sechstel der Forststraßen in NÖ sind derzeit auf Vertragsbasis geöffnet. So genannte Fair-Play-Regeln sollen für Recht und Ordnung sorgen. Zu klären wäre allerdings, auf welcher gesetzlichen Basis Verstöße geahndet werden können, die Haftungsfrage, aber auch Fragen zum Thema Naturschutz.

Die Landwirtschaftskammer lehnt eine derartige Öffnung des Waldes ab. Auch die Mehrheit des NÖ Landtags ließ sich bei der Sitzung im September nicht von der Freigabe der Forststraßen für Mountainbiker überzeugen.

Wie denken Sie darüber? Diskutieren Sie mit im Forum!