NEOS fordern mehr Geld für Schulausbau. Scherak setzt sich für mehr verschränkte Ganztagsschulen ein. Laut dem Land NÖ schreitet der Ausbau schon zügig voran.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 12. September 2017 (00:33)
APA
Nikolaus Scherak

500 Mio. Euro sind es, die die NEOS bundesweit an zusätzlichen Mitteln für die Schulen in Österreich fordern. Ein Teil der Mittel soll auch in den Ausbau der verschränkten Ganztagsschule an Pflichtschulen fließen, so die Forderung der NEOS. In NÖ gebe es zwar an vielen Schulen Nachmittagsbetreuung, aber kaum Standorte mit verschränktem Angebot, so Nikolaus Scherak, NEOS-NÖ-Spitzenkandidat für die Nationalratswahl. Aktuell gibt es in NÖ elf Schulen, die eine verschränkte Ganztagsbetreuung anbieten. Scherak wünscht sich, dass NÖ in einem ersten Schritt zumindest auf 20 Standorte aufstockt.

Dazu heißt es aus der Abteilung Schulen und Kindergärten beim Land NÖ: „Im vergangenen Schuljahr gab es bereits an 450 Standorten in NÖ eine ganztägige Schulform – zum überwiegenden Teil mit getrennter Abfolge. 17.700 Schüler wurden betreut. Im Schuljahr 2017/18 haben 15 weitere Schulstandorte die Bewilligung zur Führung einer ganztägigen Schulform erhalten.“ Im Rahmen einer 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gebe es bis zum Schuljahr 2018/19 Mittel in Höhe von 400 Mio. Euro, die in Errichtung von Betreuungsangeboten an Schulen fließen. 87,5 Mio. Euro dafür seien für NÖ vorgesehen. „Österreichweit stehen für die Schuljahre 2017/18 bis 2024/25 750 Mio. Euro zum Ausbau ganztägiger Schulformen zur Verfügung“, so die Abteilung. Es obliege dem Schulerhalter, eine ganztägige Schulform zu etablieren.