NÖ erfreut über Wintertourismus-Regelwerk

Heute hat der Bund die Regelungen für den Wintertourismus in Österreich präsentiert. In Niederösterreich begrüßt man die Maßnahmen, die die Wintersaison 2021/22 für Geimpfte und Genesene beinahe ohne Einschränkungen möglich machen. Gleichzeitig will man hierzulande weiterhin auf Online-Tickets setzen.

Erstellt am 20. September 2021 | 18:27
Landesrat Jochen Danninger
Landesrat Jochen Danninger
Foto: Shutterstock.com/Dietmar Rauscher; Erich Marschik

Ohne größere Einschränkungen soll die Wintersaison für Geimpfte und Genesene in diesem Jahr über die Bühne gehen. „Für Menschen, die sich trotz zahlreicher flächendeckender Impf-Angebote und der dringenden Empfehlungen einer Hundertschaft an Gesundheitsexperten, nicht impfen lassen, wird es zunehmend mühsam. Das ist richtig, denn nur mit einer möglichst hohen Durchimpfungsrate können unsere Gäste und Tourismusbetriebe die Pandemie endlich hinter sich lassen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP).

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Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger zeigt sich über die Maßnahmen für die kommende Wintersaison erfreut.
NLK Filzwieser

Außer einer FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Gondeln soll es heuer im Gegensatz zum letzten Jahr keine Einschränkungen bei den Lift-Kapazitäten geben. „Dafür hätte niemand mehr Verständnis“, bekräftigt Danninger die Entscheidung des Bundes.

Gastronomie bleibt offen

In Niederösterreich gebe es laut Danninger den Bedarf an Après-Ski kaum. Dennoch zeige man sich auch in Niederösterreich erfreut, dass es in der Gastronomie zu keinen Einschränkungen kommen soll. „Das Wirtshaus lassen wir uns in Niederösterreich nicht mehr zusperren. Schließlich zeigt sich derzeit, dass das Wirtshaus kein Infektionsherd ist“, so der Landesrat.

NÖ setzt weiter auf „Online-Ticket“

In Niederösterreich wolle man aber weiterhin auf das Konzept des „Online-Tickets“ setzten. „Auch heuer soll nicht nur Online-First, sondern Großteils Online-Only auf unseren Pisten gelten“. Das schaffe eine bessere Planbarkeit für die Lift-Betriebe sowie mehr Sicherheit und Komfort für die Gäste. „Wenngleich wir heuer nicht mehr mit einem derart hohen Nutzungsdruck auf unsere Bergsportgebiete rechnen wie im letzten Winter“, sagt Danninger.