Waldhäusl spricht von "gutem Arbeitsübereinkommen". Das bilaterale Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP und FPÖ in der niederösterreichischen Landesregierung ist von Gottfried Waldhäusl am Donnerstag als gut bezeichnet worden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 23. Mai 2019 (13:29)
APA
Gottfried Waldhäusl 

Die Vorkommnisse auf Bundesebene hätten darauf keinerlei Auswirkungen, bekräftigte der FPÖ-Landesrat. Kritische Worte fand er für die Ex-FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus.

In der jüngsten Sitzung der Landesregierung am Dienstag habe Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) die Wichtigkeit des Arbeitsübereinkommens angesprochen, hielt Waldhäusl am Donnerstag in einer schriftlichen Stellungnahme fest. "Das habe ich als sehr positiv empfunden. Alle Mitglieder der Landesregierung waren hier der gleichen Meinung", sagte der FPÖ-Landesrat. Am bilateralen Übereinkommen zwischen ÖVP und FPÖ hatte es zu Wochenbeginn Kritik seitens der Grünen sowie der niederösterreichischen NEOS gegeben.

Zur Causa Ibiza fand Waldhäusl im Gespräch mit den "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN) klare Worte. "Was Strache und Gudenus hier gemacht haben, ist abscheulich. Diese beiden Personen haben die Regierung praktisch in die Luft gesprengt", befand der FPÖ-Politiker. "Was die Vorgänge in der Bundespolitik betrifft, ist von meiner Seite aus alles gesagt", fügte Waldhäusl am Donnerstag zur APA hinzu.