Landbauer: FPÖ muss „jünger und moderner werden“. Der Obmann der NÖ Freiheitlichen, Udo Landbauer, unterstützt die Suspendierung der Parteimitgliedschaft von Heinz-Christian Strache. Laut ihm sei seine Partei dabei, die „strengsten Regeln“ für den Umgang mit öffentlichen Geldern zu erarbeiten. Expertengruppen bereits eingesetzt.  

Von Anita Kiefer. Update am 02. Oktober 2019 (13:58)
FP
FP-Landesparteiobmann Udo Landbauer

Gestern Abend hat FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer die Suspendierung der Parteimitgliedschaft Heinz-Christian Straches bekannt gegeben. Ein Schritt, der für Udo Landbauer „selbstverständlich“ die richtige Entscheidung sei, wie er auf Nachfrage der NÖN bestätigt. „Die Suspendierung ist der richtige Schritt. Es stehen Vorwürfe im Raum, die geklärt werden müssen.“

Laut Landbauer muss seine Partei in Zukunft „jünger und moderner werden“. Dabei wolle man aber den „bewährten Inhalten“ treu bleiben. „Es gilt, die FPÖ als neue Kraft für unsere Heimat zu positionieren. Die Expertengruppen wurden gestern eingerichtet und arbeiten auf Hochtouren. Wir werden die strengsten Regeln haben, was den Umgang mit öffentlichen Geldern angeht.“

Kein Kommentar zu Philippa Strache

Was den möglichen Einzug von Heinz-Christian Straches Ehefrau Philippa in den Nationalrat angeht, dazu wollte sich Landbauer nicht äußern. „Ich werde hier sicher keine Zurufe von außen tätigen. Die Wiener Landesgruppe wird die richtige Entscheidung treffen.“

Bereits am Vormittag des gestrigen Dienstags hatte Heinz-Christian Strache selbst seine Parteimitgliedschaft ruhend gestellt. Diese sehe die Parteisatzung der FPÖ aber gar nicht vor, hatte Hofer in seinem Statement gestern Abend vor der Presse betont.

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