ÖVP beklagt Angriffe auf Wahl-Werbeflächen. „Noch nie haben wir so viele Angriffe auf unsere Werbeflächen erlebt. Noch nie wurden so viele ÖVP-Plakate beschmiert, Transparente verunstaltet und Landschaftselemente zerstört – aus über 30 Gemeinden liegen dokumentierte Fälle vor", poltert VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Man werde jeden Fall anzeigen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. September 2019 (11:27)

 "Man sieht an konkreten Beispielen, dass es organisierte Angriffe waren. Das sind keine Kavaliersdelikte, das sind strafbare Handlungen, bei denen der Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt wird – deshalb werden wir jeden Fall zur Anzeige bringen. Jede politische Auseinandersetzung muss im Rahmen der Gesetze stattfinden. Ich fordere alle Parteien und Aktivisten auf, auch in der heißen Phase des Wahlkampfs gilt: Hirn einschalten, Anstand behalten!“, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner 

„Wir machen kein Dirty-Campaigning“  

„Wir als Volkspartei NÖ haben mehrmals betont, wir wollen und machen kein Dirty-Campaigning. Mich wundert es aber nicht, dass Anhänger anderer Parteien unsere Werbeflächen zerstören, denn die Parteispitze der anderen Parteien gibt kein gutes Vorbild ab“, sagt Ebner.

"Setzen auf Kreativität und Handwerk"

„Als Volkspartei NÖ setzen wir bei diesem Wahlkampf auf Kreativität und Handwerk – denn teure 16-Bogen Plakate aufstellen kann schließlich jeder. Bisher wurden rund 250 Landschaftselemente in ganz NÖ aufgestellt. Das günstigste Werbemittel – die Sebastian Kurz Parkuhr – hat sich im laufenden Wahlkampf zu einem der beliebtesten Werbemittel überhaupt entwickelt. Alleine unsere Konvois haben in der Vorwoche 7.000 Parkuhren verteilt“, hebt Ebner hervor.