Ebner: "Viel Herzblut und Leidenschaft". Das Ringen um Stimmen neigt sich dem Ende zu. Bevor am Sonntag gewählt wird, blickt ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner noch einmal auf die vergangenen drei Wochen zurück. Am Programm standen da unzählige Hausbesuche, die Organisation von 567 Kampagnen oder Wahlkampf-Events mit dem Bundeskanzler.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 24. Januar 2020 (13:19)
Bernhard Ebner
VPNÖ

Nach drei intensiven Wochen geht der Wahlkampf ins Finale. Bevor die Wähler am Sonntag über die Zukunft in 567 Gemeinden entscheiden, zieht ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner noch einmal Bilanz. 

"Ich bin beeindruckt, mit wie viel Herzblut und Leidenschaft die Wahlkämpfe geführt wurden", sagt Ebner. Die Volkspartei, die als einzige überall auf dem Stimmzettel stehen wird, habe 567 einzelne Kampagnen umgesetzt. Unterstützung bekamen die rund 19.400 Kandidaten aber  vom Regierungsteam der ÖVP Niederösterreich. Die Landeshauptfrau besuchte selbst 40 Gemeinden, die Landesräte waren in 200 Kommunen vertreten, um die Bürger von der Volkspartei zu überzeugen. In zehn Gemeinden rückte sogar Bundeskanzler Sebastian Kurz als Schützenhilfe an. 

Gesetzt habe die ÖVP im Wahlkampf vor allem auf Regionalität und Kreativität, betont Ebner. "Unsere Gemeindeparteien zeichnen persönlicher Einsatz, Leidenschaft und Regionalität aus", meint er. Um Stimmen geworben habe die ÖVP außerdem mit Landschaftselementen im ganzen Land. Die Landespartei sei bei all den Aktionen für die Ortsparteien Service-Drehscheibe gewesen. 

Ebner vermisst Fairness im Wahlkampf

Erlebt habe man im Wahlkampf aber auch Untergriffe und fehlende Fairness. "Umso näher wir zum Ende kommen, desto häufiger werden die Untergriffe", meint er. In Maria Lanzendorf oder Obritzberg seien etwa Plakate zerstört worden. In Leobersdorf sei der Spitzenkandidat angezeigt und in St. Leonhard Drohbriefe verschickt worden. "Dazu kommen unzählige Gerüchte oder Schmähgedichte in Parteizeitungen – das sind Entwicklungen, die zu verurteilen sind“, meint Ebner.