Waldhäusl: "Keine Tiere unter dem Christbaum “. Waldhäusl warnt vor Vierbeinern als Geschenke zu Weihnachten. Viele landen im Heim.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 27. November 2018 (02:50)
„Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum“, betont Landesrat Gottfried Waldhäusl.
Semrad

Rechtzeitig vor dem großen Weihnachtsgeschäft startet Niederösterreichs Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl von der FPÖ eine Offensive gegen Tiere als Geschenke zum schönsten Fest des Jahres.

„Leider kommen viele Menschen immer wieder auf die oft folgenschwere Idee, für die alleinlebende Mama, den einsamen Onkel oder das eben diesen Wunsch äußernde Kind ein Haustier unter dem Weihnachtsbaum zu präsentieren“, weiß Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl.

"Betreuung von Tieren ist aufwendig"

Derartige Spontankäufe würden sich nicht selten als fataler Fehler entpuppen. „Denn die Betreuung von Hunden oder Katzen ist aufwendig, die Kosten sind oft zu hoch und die Vierbeiner landen schneller im Tierheim, als das neue Jahr so richtig angelaufen ist. Einem tierischen Freund ein Zuhause zu geben, darf weder eine leichtfertige Entscheidung sein noch aus Mitleid passieren“, warnt Waldhäusl.

So seien in vielen Fällen unbedachte Probleme bekannt geworden, wie zum Beispiel, dass ein Mietvertrag die Tierhaltung untersagt oder ein Tier schwer erkrankt. Dann könne ein Tier zur großen Belastung werden. Das sei auch der Grund, warum Tausende verschmähte Hunde oder Katzen jährlich im Tierheim landen und dort dann erst wieder auf ein Zuhause warten.