Post: Spannende Wahl. Von 7. bis 9. Oktober wird Personalvertretung der Post gewählt. Harte Konfrontationen zwischen FSG und FCG im Wahlkampf.

Erstellt am 01. Oktober 2014 (06:04)

Bei der bislang letzten Betriebsratswahl der Post erzielte die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) 54 Prozent der Stimmen, die Christlichen Gewerkschafter (FCG) kamen auf 46. Das relativ knappe Ergebnis prägt den derzeitigen Wahlkampf. Von 7. bis 9. Oktober wird die neue Personalvertretung gewählt werden.

"2.000 Kollegen frühzeitig in Pension getrieben"

FCG-Spitzenkandidat Andreas Soretz aus Guntramsdorf, der als Betriebsrat rund 9.900 Mitarbeiter in Wien, NÖ und dem Burgenland vertritt, attackierte zuletzt die FSG-Führung rund um Spitzenkandidat Helmut Köstinger. Bei den vielen Verschlechterungen im Postbereich habe die derzeitige Betriebsratsführung zugeschaut, so der Niederösterreicher.

Soretz: „Allein in den letzten fünf Jahren wurden rund 2.000 Kollegen frühzeitig in die Pension getrieben. Pro Tag rufen mich drei Kollegen an, die eigentlich weiterarbeiten wollen, aber im wahrsten Sinne des Wortes in Pension von Amts wegen geschickt werden.“

Köstinger wiederum fordert mehr Personalreserve, um die hohe Arbeitsbelastung der Post-Bediensteten zu mildern.