SPNÖ-Sommertour mit Wahlkampf-Note. Am 27. Juni startet die SPÖ Niederösterreich ihre Sommertour durch NÖ. Sie bietet die Möglichkeit, mehr über Ziele zu erfahren und sich einzubringen, wird aber auch den Wahlkampf thematisieren.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 16. Juni 2019 (20:42)
NÖN
SPÖ-NÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar und Landesparteivorsitzender Franz Schnabl: Die SPÖ startet bald ihre Sommertour.

„Eine moderne, offene Partei mit einer Vision“, das will SPÖ-NÖ-Landesparteivorsitzender Franz Schnabl.„Es gehe darum, den Menschen eine besseres Leben auch in Zukunft zu ermöglichen.“

„Wir wollen neue Wege gehen“, erläutert er dazu. Insbesondere in den sozialen Medien und im Austausch mit den Bürgern. Auf dem Weg zur Erneuerung der Sozialdemokratie hat man unter anderem Themeninitiativen, in denen Dutzende Teilnehmer aus allen Lebensbereichen verschiedene Themen diskutiert werden, installiert.

In den Bezirksstellen wurden Red Points, Servicestellen, eingerichtet. Infos zu Zielen und Events bietet die SPÖ-Niederösterreich-App. Und: Am 27. Juni beginnt die Sommertour durch die Bezirke. Sie führt die SPÖ Niederösterreich zum dritten Mal innerhalb weniger Monate durch Niederösterreichs Bezirke. Sie bietet ebenfalls Möglichkeiten, mehr über die Ziele zu erfahren aber auch bei Interesse sich einzubringen.  Angesichts der bevorstehenden Nationalratswahlen wird aber auch die Wahl einfließen.  

Themen plus Wahl

Apropos, der Wahlkampfauftakt ist für Anfang September geplant. Auf Wahlkreisebene seien die Listenerstellungen im Gange. In den Wahlkreisen werden zwölf Kandidaten nominiert, in St. Pölten 14. Der Vorschlag der Kandidaten auf der Landesliste wird 74 Namen umfassen. Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar: „Diese Listen werden beim Landesparteirat am 5. Juli durch die Erstellung der Landesliste ergänzt.“ Eine Woche später wird der Bundesparteirat zusammentreten.

Um welche Themen es der SPÖ geht? Insbesondere Arbeit, Bildung und Sicherheit – Sicherheit in Sachen Kriminalität, in der Gesundheitsversorgung , bei Pensionen und im Sozialsystem, aber auch Sicherheit punkto Umwelt. Und so wolle man unter anderem im Wahlkampf auch möglichst alle Plastik-Artikel verzichten. Ganz unter dem Motto „rote Äpfel statt Kugelschreiber und Feuerzeug“.