POLITISCHE RANDNOTIZEN m.gebhart@noen.at. Martin Gebhart über Umfragen und Spurensuche für Angela Merkel. Umfragen zur kommenden Landtagswahl. Überrascht reagierten einige auf die Umfrageergebnisse, die SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Sepp Leitner vor seinem Landespräsidium präsentierte.

Erstellt am 09. Dezember 2012 (18:34)
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Umfragen zur kommenden Landtagswahl. Überrascht reagierten einige auf die Umfrageergebnisse, die SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Sepp Leitner vor seinem Landespräsidium präsentierte. Demnach entpuppte sich die Landes-SPÖ als einzige Gewinnerin, Team Stronach würde auf sieben Prozent kommen. Derzeit soll nämlich eine weitere Umfrage vor dem Abschluss stehen. Die kommt jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis. Demnach würde die ÖVP wieder über 50 Prozent kommen, die SPÖ unter ihre Landtagswahlergebnisse von 25,5 Prozent rutschen, FPÖ und Grüne über 10 Prozent kommen. Wobei die FPÖ vor den Grünen liegt. Dem Team Stronach werden da allerdings bloß drei Prozent ausgewiesen.

Zusätzliche Parteien bei der Landtagswahl. Nun haben die Piraten verkündet, dass sie auf jeden Fall bei den Landtagswahlen antreten wollen. Wie und mit wem, steht jedoch noch nicht fest. Genauso soll sich eine Nachfolgepartei der „Christen“ auf die Wahl im März vorbereiten.

Antwort auf Striedinger-Anfrage. Den Berufsheer-Befürwortern in der SPÖ sind Vorträge von NÖ Militärkommandanten Rudolf Striedinger ein Dorn im Auge. Dieser bekennt sich ja zur Beibehaltung der Wehrpflicht. St. Pöltens Abgeordneter Anton Heinzl hat deswegen an SPÖ-Minister Norbert Darabos eine Anfrage gestellt und dieser Tage die Antwort erhalten. Demnach seien die Militärkommandanten angehalten worden, ausgewogen und sachlich zu informieren. Die Aussagen von Striedinger würde er nicht teilen, so der Minister. Außerdem teile er nicht den Ausdruck „Söldner“, den – laut Heinzl – Striedinger verwendet haben soll.

Spurensuche für Angela Merkel. Bei seinem Besuch bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich Landeshauptmann Erwin Pröll natürlich auch das Kokoschka-Gemälde, ein Porträt von Konrad Adenauer, angesehen, das im Kanzlerzimmer von Merkel hängt. Mit Hinweis darauf, dass Oskar Kokoschka ein Niederösterreicher war (Pöchlarn), wurde nun ein besonderer Katalog dazu an die deutsche Kanzlerin geschickt. Über das Landesarchiv war dieser – er stammt von einer Ausstellung in der Albertina – aufgetrieben worden. Darin sind Passagen über die Entstehung des besagten Gemäldes zu finden.