Rauch fordert Aufklärung in Inseraten-Affäre. Über ein neues Detail in der Inseraten-Affäre berichtet das "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Der damalige Verkehrsminister Faymann soll 2007 geplante PR-Aktivitäten der zum Ministerium ressortierenden Schienen Control GmbH gestoppt haben - wegen einer laufenden Medienkooperation zwischen ihm und der "Kronen Zeitung. ÖVP-Generalsekretär Rauch fordert von der SPÖ Aufklärung.

Erstellt am 15. Oktober 2011 (16:37)

Über ein neues Detail in der Inseraten-Affäre berichtet das "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Der damalige Verkehrsminister Faymann soll 2007 geplante PR-Aktivitäten der zum Ministerium ressortierenden Schienen Control GmbH gestoppt haben - wegen einer laufenden Medienkooperation zwischen ihm und der "Kronen Zeitung. ÖVP-Generalsekretär Rauch fordert von der SPÖ Aufklärung.

"profil" berief sich auf ein Protokoll einer Aufsichtsratssitzung der Schienen-Control vom März 2007. "Seitens des BMVIT kam die Bitte, für die Zeit, in der die Aktion in der 'Kronen Zeitung''Schreiben Sie dem Minister' läuft, von Öffentlichkeitsarbeit Abstand zu nehmen, um keine Verwirrung entstehen zu lassen", zitierte das Nachrichtenmagazin.

"Das Eis wird immer dünner", sprach daraufhin VP-Generalsekretär Rauch von "neuen, schwerwiegenden Vorwürfen gegen den jetzigen Bundeskanzler Faymann". Er forderte die SPÖ-Spitze auf, "endlich Ehrlichkeit an den Tag zu legen und für lückenlose Aufklärung im roten Medienskandal zu sorgen". Die Rücktrittsaufforderung von SP-Bundesgeschäftsführer Kräuter an ÖIAG-Chef Beyrer in Sachen Telekom-Affäre nannte er "politische Nebelgranaten, nur um von einem wahren Skandal abzulenken".

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas wies die Kritik des ÖVP-Generalsekretärs als "lachhaften Ablenkungsversuch" zurück. Zur Forderung nach lückenloser Aufklärung meinte Rudas, dass Bundeskanzler Faymann ebenso wie Staatssekretär Ostermayer schon mehrfach klar Stellung genommen und dabei "alle Unterstellungen von unrechtmäßigen oder unzulässigen Einflussnahmen zurückgewiesen" hätten.