NEOS sehen in Schnedlitz einen "Identitären-Freund". Scharfe Kritik übt NEOS-Landessprecherin Indra Collini an der Bestellung von Michael Schnedlitz zum FPÖ-Generalsekretär.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 10. Januar 2020 (12:01)
Indra Collini
Erich Marschik

„Ich habe mich schon gefragt, wie ernst es FPÖ-Chef Hofer mit der Distanzierung von Rechtsextremen meint. Die Antwort hat er geliefert, als er den Willkommensklatscher der Rechtsextremen in das Amt des Generalsekretärs gehievt hat“, so Collini, die sich auf eine Demo in Wiener Neustadt bezieht.

In diesem Rahmen hätte Schnedlitz die rechtsextremen Identitären mit den Worten "Liebe Identitäre Bewegung, ich begrüße euch recht herzlich in Wiener Neustadt. Hier seid ihr willkommen" freundschaftlich begrüßt.

Wer Rechtsextreme herzlich willkommen heißt, hat in keinem Amt etwas verloren Indra Collini

Klare Worte dazu findet auch der Wiener Neustädter NEOS-Spitzenkandidat Martin Neureiter: „Die FPÖ kehrt politisch offenbar wieder zu ihren Wurzeln zurück und wird mit Schnedlitz genau das machen, was sie vor der Ibizia-Koalition gemacht hat: Menschen gegeneinander aufstacheln und sich monothematisch aber nicht lösungsorientiert mit Asylpolitik beschäftigen, anstatt sich um die Vielzahl der Anliegen aus der Bevölkerung zu kümmern."