Spitals-Essen aus der Region. Regionale Lebensmittel stehen hoch im Kurs. Auch in den NÖ Landes- und Universitätskliniken ist man überzeugt von den Köstlichkeiten der regionalen Produzenten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. März 2019 (12:14)
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Arbeiterkammer-Vizepräsident Josef Hager.
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„Das schmeckt nicht nur den Patienten, sondern auch den Mitarbeitern. Die Produkte unserer Bauern werden schonend und naturnah produziert und haben wenige Transport-Kilometer am Buckel. Die Landes- und Universitätskliniken gehen dabei mit gutem Beispiel voran und legen Wert auf eine regionale Versorgung in der Krankenhausküche, sowohl für die Patienten als auch für die insgesamt fast 21.500 Mitarbeiter“, sagen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Arbeiterkammer-Vizepräsident Josef Hager.

 

"Erhöht Wertschöpfung heimischer Betriebe"

Gemeinsam will man die Verwendung regionaler Lebensmittel in Zukunft ausbauen: „Das Wohlbefinden und die Gesundheit am Arbeitsplatz ist uns beiden ein großes Anliegen. Gesunde und ausgewogene Ernährung spielt da eine wichtige Rolle. Außerdem erhöht das auch die Wertschöpfung der heimischen Betriebe,“ so Pernkopf und Hager.

 

Anteil regionaler Lebensmittel bei 80 Prozent

In den niederösterreichischen Kliniken werden jährlich rund 240.000 Kilo Brot und 3,7 Mio. Stück Gebäck verbraucht, dazu 160.000 Kilo Rindfleisch von heimischen Lieferanten verarbeitet. Besonders auch für Milch, Obst und Getränke werden regionale Anbieter als Lieferanten herangezogen. Insgesamt liegt der Gesamtanteil an regionalen Lebensmitteln in den Kliniken bei fast 80 Prozent. Alleine im Universitätsklinikum St. Pölten werden von 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zwei Lehrlingen täglich rund 6.000 Portionen Essen frisch zubereitet. Jährlich werden dabei unter anderem 30.000 kg frisches Gemüse, 20.800 kg Bio-Kartoffeln, mehr als 84.000 Liter Milch und etwa 94.000 Eier verarbeitet.