Salzburger SPÖ stellte Weichen für die Zukunft. Bei ihrem internen Wahlkampfauftakt haben die Salzburger Sozialdemokraten am Freitagabend im Salzburg Congress Siegeswillen demonstriert und ihre Kandidaten für die Landtagswahl am 5. Mai fixiert. Bereits am Vormittag hatte Landeshauptfrau Burgstaller die Geschäftsführerin der Geschützten Werkstätten Salzburg, Astrid Lamprechter, als Kandidatin der SPÖ für Finanzressort vorgestellt.

Erstellt am 01. März 2013 (21:19)

Burgstaller verwies vor allem auf die hohe Qualifikation Lamprechters und ihre Verankerung in der SPÖ hervor: "Sie ist so was von geerdet bei den sozialdemokratischen Grundwerten, dass die Budgetpolitik bei ihr in guten Händen ist." Lamprechter stünde nach der Wahl für eine "Regierung der konstruktiven Kräfte" zur Verfügung. Für den Landtag wird die Wirtschaftswissenschafterin, die 1974 in Salzburg geboren und in Bischofshofen aufgewachsen ist, nicht kandidieren. Nach dem Rücktritt von Finanzreferent David Brenner infolge des Finanzskandals hatte im Jänner Georg Maltschnig vorübergehend das Ressort übernommen.

Am Freitagabend wurden dann bei einem SPÖ-Landesparteirat alle Kandidaten für die bevorstehenden Urnengänge für Landtag und Nationalrat präsentiert und gewählt. "Die SPÖ muss stärkste Partei bleiben", gab Landtagswahl-Spitzenkandidatin Burgstaller dabei als Ziel vor. Der ÖVP warf Burgstaller "Machtgier" vor: "Da hat es nur ein Ziel gegeben seit 2004: wieder erster zu werden. Das werden wir ihnen wieder vermasseln", sagte die SP-Politikerin.

"Wir kämpfen an deiner Seite, dass in Salzburg auch in Hinkunft die Richtigen das Sagen haben", versprach Kanzler Werner Faymann, der ebenso nach Salzburg gekommen war wie die Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Günther Kräuter. Viele Verbesserungen in Salzburg trügen die Handschrift der Sozialdemokratie, meinte Faymann.