„Schaffen den ersten FPÖ-Bürgermeister“. Klausur / Die Freiheitlichen rüsten schon für die Gemeinderatswahl. 2015 soll der erste Bürgermeistersessel erobert werden.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 28. Januar 2014 (09:00)
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Walter Rosenkranz: Schaffen ersten FPÖ-Bürgermeister. NÖN
Von Martin Gebhart

Die Landes-FPÖ hatte sich in der Vorwoche zu einer Klausur zusammengefunden, um den Fahrplan für heuer auszuarbeiten. Da will man sich natürlich auf die Arbeiterkammerwahl und die EU-Wahl konzentrieren. Allerdings: Schon heuer gilt daneben der Vorbereitung auf die Gemeinderatswahlen 2015 die volle Aufmerksamkeit.

Vor 14 Jahren in Allentsteig knapp am Ortschef-Sessel vorbei

Die Ansage von Landesparteiobmann Walter Rosenkranz: „Es wird nach der Gemeinderatswahl einen freiheitlichen Bürgermeister geben.“ Derzeit ist es ja nicht so. Bei den Wahlen im Jahr 2000 hätte es in Allentsteig fast geklappt, eine Koalition verhinderte aber dann die Übernahme des Bürgermeistersessels.

Diesmal – so Rosenkranz – werde man die FPÖ da nicht mehr aufhalten können. Dafür würden die Anzeichen in einigen Gemeinden zu gut sein. Derzeit ist die FPÖ ja nur in 271 der 573 Gemeindeparlamente mit insgesamt 482 Mandataren vertreten. Rosenkranz: „Dass es da etwas zu verbessern gibt, liegt auf der Hand.“

Gemeinde-Kontrolle, Sicherheit und Arbeitslosigkeit als Themen

Dazu wolle man die Kontrolle in den Gemeinden durch die FPÖ noch verstärken. Bezüglich des Finanzskandals um das Multiversum in Schwechat hätte der geschäftsführende Landesparteiobmann Christian Höbarth jetzt sogar Strafanzeige erstattet.

Abseits der Wahlgänge will sich die FPÖ in Niederösterreich auf folgende Themen stürzen: Erstens die Sicherheit im Land, nachdem angekündigt worden ist, dass es zu Schließungen von Polizeiinspektionen kommen wird. Walter Rosenkranz: „Es kann nicht sein, dass die Polizei ausgedünnt wird.“ Zweitens das Problem der Arbeitslosigkeit, wo man aufzeigen will, was in NÖ in der Arbeitsmarktpolitik falsch läuft.