Schüler erkunden die Welt. Über 4.900 junge Niederösterreicher verbrachten in den letzten Jahren einen Teil ihrer Schul- oder Studienzeit im Ausland.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 15. Mai 2018 (03:36)
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Die Initiative #EUandMe soll jungen Menschen aus ganz Europa die Vorteile der EU aufzeigen. In Österreich startete sie am vergangenen Mittwoch, dem Europatag.

Über 9,8 Mio. Euro an Fördermitteln flossen zwischen 2014 und 2017 von der EU ins Land NÖ. Unter dem Motto „Investing in People“ wolle man junge Menschen in ihren Fähigkeiten unterstützen und ihnen dabei helfen, Träume zu verwirklichen, so Wolfgang Bogensberger, Leiter der Politischen Berichterstattung und Stellvertreter des Leiters der Vertretung der EU-Kommission in Österreich.

Im Rahmen der Initiative Erasmus+ verbrachten so in der letzten Förderperiode genau 4.903 junge Niederösterreicher ein halbes Jahr im Ausland, um dort zu studieren, zu arbeiten oder freiwillig an gemeinnützigen Einsätzen mitzuwirken.

„Wir möchten junge Menschen anregen, die gemeinsamen europäischen Werte wie Menschenrechte, Freiheit und Demokratie neu zu entdecken“, so Bogensberger. Dazu würden nicht nur Angebote wie Erasmus+ gehören, sondern beispielsweise auch das Recht auf Notfallversorgung in jedem Mitgliedsstaat oder das Telefonieren ohne Roaming-Gebühren.

Die in allen EU-Ländern gestartete Initiative #EUandMe ziele daher darauf ab, „jungen Menschen Denkanstöße zu geben“, so Georg Pfeifer, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments. Nicht zuletzt deshalb, um Schüler und Studenten auf die Europawahl 2019 vorzubereiten.