Schulen sind startklar. Schuljahr 2013/14 / Alle Posten sind besetzt, alle Vorbereitungen
getroffen: Die Taferlklassler werden erwartet, und die Betreuung steht.

Erstellt am 23. Juni 2013 (14:47)
Von Tina Wessig

„Müssten wir mit den 11.096 Dienstposten, die der Bund gewährt, durchkommen, müssten wir Standorte schließen, aber das Land hat eine Bedeckungszusage gegeben, somit ist ausreichend Personal vorhanden“, freut sich NÖ Landesschulratspräsident Hermann Helm.

Fazit: Alle Standorte bleiben erhalten, das Personal ist eingeteilt, 400 Pensionierungen und 300 Neuanstellungen durchgeführt und bis auf wenige Ausnahmen konnten rund 300 Wünsche der Pädagogen nach Versetzung erfüllt werden.

Unerfüllt sind indes die Forderungen der Lehrer in Sachen Unterstützungspersonal: Der administrative Aufwand werde immer höher, stapelweise seien Listen und Statistiken zu schreiben – Zeit, die im Unterricht fehlt. „Der Bund hat österreichweit 2.000 Stellen angeboten, alleine wir in NÖ bräuchten rund 13.000 derartige Posten“, sagt der Vorsitzende der NÖ Landeslehrer, Helmut Ertl.

Die Zufriedenheit der Eltern liegt wiederum Bildungslandesrätin Barbara Schwarz am Herzen. Darum ließ sie deren Wünsche zur Nachmittagsbetreuung abfragen: „Auf die Frage, für welche ganztägige Schulform die Eltern ihre Kinder anmelden würden, sprachen sich 52 Prozent für eine Variante aus, bei der Unterricht und Freizeit getrennt sind“, so Schwarz. Rund 30 Prozent würden ihr Kind für eine Nachmittagsbetreuung an mehr als zwei Tagen pro Woche anmelden, 18 für zwei Tage, 9 für einen Tag. „Mehr als die Hälfte der Eltern begrüßt eine tageweise Lösung. Ich werte dies als Absage gegen eine Ganztagesschule in verschränkter Form, wo Kinder bis 17 Uhr in der Schule anwesend sein müssen“, so Schwarz. Wahlfreiheit müsse erhalten bleiben.