20 Corona-Verdachtsfälle aus NÖ-Schulen gemeldet. Erster Tag ist laut Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras gut verlaufen. Trotzdem begleitet das Virus Pädagogen und Schüler. Das zeigen aktuelle Verdachtsfälle und der positive Test einer Lehrerin.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. September 2020 (14:01)
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Der erste Schultag für die 196.000 Schüler in Niederösterreich ist gut verlaufen, freuen sich Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Es sei zu keinen größeren Problemen gekommen, alle hätten sich an die Empfehlungen gehalten.

Doch obwohl Schichtbetrieb und Distance Learning dank grüner Corona-Ampel vorerst der Vergangenheit angehören, ist das Virus nach wie vor an den Schulen Thema: Bisher wurden aus Niederösterreich 20 Corona-Verdachtsfälle gemeldet. Eine Lehrerin der Mittelschule Zöbern (Bezirk Neunkirchen) wurde, wie berichtet, positiv auf Covid-19 getestet. 

Bildungsdirektor Johann Heuras und Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister freuen sich, dass der erste Schultag in Niederösterreich gut gelaufen ist.
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Das Land informiert über die Vorgangsweise im Fall eines Verdachtsfalls: Die Gesundheitsbehörde trifft die Entscheidung darüber, ob ein Schüler oder mehrere Schüler in Quarantäne müssen oder eben nicht, während die Bildungsbehörde für die Umsetzung dieser Entscheidungen zuständig ist. Sollte es Unklarheiten oder Probleme geben, hat die Bildungsdirektion für Niederösterreich eine eigene Hotline als Servicestelle eingerichtet. Unter 02742/280 4444 können sich sowohl die Pädagoginnen und Pädagogen, als auch die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern an die Expertinnen und Experten wenden. 

Hygiene-Regeln umsetzen, um Infektionsrisiko gering zu halten

„Dass die Pandemie unsere Schulen auch in den nächsten Wochen begleiten wird, ist kein Geheimnis. Diesmal sind wir aber gut vorbereitet und werden in enger Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsbehörden und der Bildungsbehörde gut durch dieses Schuljahr kommen", sind Teschl-Hofmeister und Heuras zuversichtlich. Sie appellieren an alle, weiterhin die Hygieneregeln konsequent umzusetzen, um das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus in den Schulen möglichst gering zu halten. „Das fängt beim Händewaschen an und geht über Abstand halten bis hin zum regelmäßigen Lüften“, betont das Duo und bedankt sich dafür, dass am ersten Tag alles gut geklappt habe.