Schwarz: NÖ verstärkt Pflege-Maßnahmen. Verstärkte Maßnahmen im Pflegebereich - unter der Prämisse hoher Qualität - hat Landesrätin Barbara Schwarz in einer Pressekonferenz am Dienstag vorgestellt. So wird der Ausbauplan 2008 für die Landesheime bis Jahresende evaluiert, um bedarfsgerecht zu erweitern.

Erstellt am 02. August 2011 (14:01)
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Derzeit werden in Niederösterreich 8.500 Menschen in 48 Landesheimen und 57 privaten Vertragspartner-Heimen betreut.

Maßnahmen gelten nicht nur den Betreuten, sondern auch den hauptberuflich und ehrenamtlich Betreuenden sowie Angehörigen: Für die Beschäftigten soll - neben monatlichen Erhebungen über die Mitarbeiter-Zufriedenheit - ein Bildungsschwerpunkt in Richtung Stressprophylaxe gesetzt werden, verwies Schwarz auf wachsenden Arbeitsdruck und steigende Herausforderung etwa durch die Zunahme an Dementen. In der 24-Stunden-Pflege, die ein Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermögliche, fördere Niederösterreich als einziges Bundesland auch bei Pflegestufe eins und zwei, wenn Demenz vorliegt.

Im Bereich Betreutes Wohnen wurde eine Studie in Auftrag gegeben, welche weiteren technische Möglichkeiten ältere Menschen als Sicherheitsquelle nutzen können - die Beispiele reichen vom Notruftelefon als Armband und Treppenliften über Badezimmerspiegel, die an die Medikamenteneinnahme erinnern. 16.000 Haushalte im Bundesland nehmen sozialmedizinische Dienste in Anspruch, laut Schwarz kommen jedes Jahr 700 neue dazu. Weitere Bausteine seien Tages-, Kurzzeit- und Übergangspflege in den Heimen sowie Intensiv-und Hospizpflege (http://www.noelandesheime.at). Information und Unterstützung bietet die Pflege-Hotline 02742/9005-9095.