FPÖ will Polizei-Lehrlinge. Für die Freiheitlichen fehlen österreichweit 5.000 Planstellen bei der Polizei.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 13. September 2016 (14:32)
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Im Rahmen einer Arbeitsklausur in Krems zum Thema Sicherheit präsentierte die FPÖ Pläne für eine Reform der Polizeiausbildung. Sicherheitssprecher Walter Rosenkranz will den Polizisten wieder als Lehrberuf einführen (aktuell gilt Mindestalter 18 Jahre) und das Berufsbild attraktivieren. Es solle auch zwischen Beamten für Verwaltungsstrafrechts-Angelegenheiten und „Hardcore-Polizisten“ unterschieden werden, meint Rosenkranz.

Für die FPÖ würden nämlich 5.000 Planstellen bei der Polizei fehlen, 2.000 davon in Wien. „Weil seit Beginn der Willkommenskultur die Kriminalität dort explodiert ist. Die Zahl der fremden Tatverdächtigen ist um ein Viertel höher“, meint Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus. Zwei Drittel der 90.000 Asylwerber von 2015 würden in Wien landen.

In Niederösterreich ist die Anzahl der Straftaten (36.900) im ersten Halbjahr 2016 nur marginal gestiegen (2015: 36.600). Die Aufklärungsquote hat sich sogar auf 45 Prozent erhöht.