PCR-Test-Probleme an Schulen: "Es wird an Lösung gearbeitet"

Erstellt am 18. Januar 2022 | 13:19
Lesezeit: 2 Min
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Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister drängte im Gespräch mit Bildungsminister Martin Polaschek auf eine Lösung für die Probleme mit PCR-Tests an Schulen.
Foto: NLK/Filzwieser
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister geht nach Gespräch mit Bildungsminister Martin Polaschek davon aus, dass Probleme bei PCR-Tests an Schulen bald behoben sein werden. Bis dahin ruft sie die Verantwortlichen an Schulen auf, sich ausreichend Antigentests zu sichern. Schüler und Lehrer sollten außerdem vom PCR-Angebot außerhalb der Bildungsstätten Gebrauch machen.
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Zu einem Arbeitsgespräch trafen einander Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP). Schwerpunkt des Austausches war die PCR-Teststrategie an Schulen. Wie berichtet, kam es dabei nach einem Anbieterwechsel nach den Weihnachtsferien zu massiven Problemen. Testergebnisse wurden gar nicht oder falsch übermittelt. 

Teschl-Hofmeister geht davon aus, dass die Schwierigkeiten bald ausgeräumt sein werden. "Es wurde uns heute versichert, dass das Ministerium in intensivem Austausch mit dem Anbieter der PCR-Testungen an den Schulen ist und mit Hochdruck daran gearbeitet wird, dass die Fehler im Datenmanagement durch das beauftragte Unternehmen behoben werden und eine Lösung vorgelegt wird", berichtet Teschl-Hofmeister im Anschluss an das Gespräch. Bis dahin soll an den Schulen einmal PCR getestet und zusätzlich täglich Antigen-Tests in den Schulen bereitgestellt werden.

"Ich appelliere dazu eindringlich an die Schulen, ausreichend Antigen-Testkits aus dem Bundeskontingent abzurufen, um an den Schulen, bis zur Lösung des Problems auf Bundesebene, ein durchgängiges Antigen-Testsystem bereitstellen und damit einen sicheren Schulbetrieb gewährleisten zu können", sagt Teschl-Hofmeister. Außerdem sollten Schüler und Lehrer vom PCR-Testangebot außerhalb der Schulen Gebrauch machen. 

Den Umgang der Schulen mit den Schwierigkeiten lobt die Bildungslandesrätin: "Die Schulen gehen mit der aktuellen Situation sehr professionell um und ihnen ist es zu verdanken, dass der Präsenzunterricht in der gewohnten, ruhigen Art und Weise ablaufen kann."