SP will sozial gerechte Energiewende. Leistbarkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit soll das kommende Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAB) garantieren, fordert Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl.

Von Maria Prchal. Erstellt am 16. Juni 2021 (10:57)
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Bis zur Parlamentssitzung am 9. Juli will die SPÖ den Entwurf für das Erneuerbaren Ausbau-Gesetz fertig diskutiert haben. Dafür sitze sie jede freie Minute am Verhandlungstisch, damit das Gesetz eine sozialdemokratische Handschrift trage, sagen Landeshauptfrau-Stellvertreter und SPÖ-Niederösterreich Vorsitzender Franz Schnabl sowie der Energiesprecher der Partei Nationalratsabgeordneter Alois Schroll.

Ökologisch, wirtschaftlich und gerecht müsse die Energiewende sein, "Die Menschen müssen sich die Energiewende leisten können", so Schnabl. Bevor etwa der Sprit teurer wird, brauche es in Regionen wie Niederösterreich erst einmal einen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs.

Mehr Energieeffizienz für mehr Nachhaltigkeit

Die Energiewende sei außerdem eine Chance für eine Arbeitsmarkt-Offensive, so Schroll. 100.000 Green Jobs könnten geschaffen werden. 

Gleichzeitig dürfe keine Zweiklassen-Gesellschaft entstehen: "Es geht um die Leistbarkeit für jeden." Eine weitere SP-Forderung ist eine Strategie für die Versorgungssicherheit sowie mehr Nachhaltigkeit. "Das kann durch die Steigerung der Energieeffizienz passieren", erzählt Schroll wie in seinem Heimatort Ybbs an der Donau gerade das älteste Donaukraftwerk saniert wird und damit um 33 Prozent leistungsfähiger wird.