Sidl: "Starker Botschafter Niederösterreichs". Trotz Verlusten von 0,7 Prozent der SPÖ bei der EU-Wahl und einem Minus von 0,99 Prozent in Niederösterreich zieht der niederösterreichische SP-Spitzenkandidat Günther Sidl eine für ihn persönlich positive Bilanz.

Von NÖN Redaktion. Update am 26. Mai 2019 (23:39)
SPÖNÖ

„Ich habe ganz bewusst auf europäische Themen gesetzt. Leider ist die europäische Politik durch innenpolitische Ereignisse in den Hintergrund geraten“, meint der Petzenkirchner. Als bundesweiter SP-Listendritte ist Sidl das Mandat als Europa-Abgeordneter sicher.

Er will sich dort weiterhin für die Bezirke Niederösterreichs einsetzen: „Ich will Europa nicht aus Brüssel gestalten, sondern aus Niederösterreich.“ Ein Erfolgserlebnis gab es für Sidl in seinem Heimatbezirk. Gegen den bundesweiten Trend konnte die SPÖ um knapp 0,4 Prozent auf 22,1 Prozent zulegen.

Sidl verspricht, ein starker Botschafter Österreichs und Niederösterreichs in Brüssel sein zu wollen: „Für uns gilt es  jetzt, in die Zukunft zu schauen und unsere Vorhaben aus der Wahlkampagne konsequent umzusetzen.“