SPÖ präsentierte Faymann-Komitee. Die SPÖ hat am Dienstag ihre Unterstützungsinitiative für Bundeskanzler Faymann vorgestellt. Organisator Matthias Euler-Rolle ist es gelungen, eine durchaus honorige Runde aufzustellen.

Erstellt am 13. August 2013 (13:56)

Von einem Personenkomitee im klassischen Sinn will Wahlkampf-Leiter Norbert Darabos dennoch nicht sprechen, seien in die Initiative doch nicht nur Prominente sondern auch Faymann-Unterstützer aus dem Volk, also Arbeiter und Angestellte vertreten.

Insgesamt 100 Mitglieder weist die "Initiative für Bundeskanzler Werner Faymann" auf, etliche der Kanzler-Fans kamen dann auch zur Präsentation auf die Dachterrasse eines Wiener Szene-Hotels Dienstagmittag. Unter ihnen fanden sich etwa Publizist Ari Rath, der Holocaust-Überlebende Rudolf Gelbard, der TV-bekannte Physiker Werner Gruber sowie der ehemalige Olympia-Boxer und "Dancing Star" Biko Botowamungu.

Mutter von David Alaba unterstützt Faymann

An aktiven Sportlern bekennen sich Leichtathlet Andreas Vojta sowie Handball-Nationalspieler Roland Schlinger dazu, Faymann weitere fünf Jahre als Kanzler erleben zu wollen. Das gleiche gilt für Gina Alaba, Mutter von Österreichs Fußball-Star David Alaba.

Aus dem Bereich Schauspiel und Society im Komitee vertreten sind etwa "Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer, Felix Dvorak, Alfons Haider und Adi Hirschal. Ebenfalls für Faymann werben Architekt Wolf D. Prix, Schriftsteller Peter Rosei, Autor Frederic Morton und Geiger Julian Rachlin. Die Wirtschaft repräsentieren beispielsweise ÖBB-Chef Christian Kern und Flughafen-Vorstand Julian Jäger.

Vranitzky als einziger Vorgänger mit dabei

Von Faymanns Vorgängern findet sich nur Alt-Kanzler Franz Vranitzky im Komitee, weitere ehemalige SP-Größten darin sind Hannes Androsch und Rudolf Scholten. Dabei ist schließlich noch E-Control Vorstand Martin Graf.

Ihnen allen galt der Dank des Kanzlers, der würdigte, es sei keine Selbstverständlichkeit, sich auf diese Weise politisch zu deklarieren und sich die Zeit zu nehmen, in den kommenden Wochen Überzeugungsarbeit für seine Wiederwahl zu leisten. Geplant ist das jedenfalls. Laut Euler-Rolle wird die Pro-Faymann-Initiative diverse Veranstaltungen geben, wo es zwar kein Gratis-Eis gebe, dafür aber die Gelegenheit, mit den Unterstützern in Kontakt zu treten.