Klosterneuburg , Großharras

Erstellt am 19. Januar 2017, 13:59

von Walter Fahrnberger, Christoph Hornstein und Susanne Bauer

„Die Landeshauptfrau aus unserem Ort, eine Sensation“. Freude und Zuversicht in den Gemeinden, wo Johanna Mikl-Leitner aufgewachsen ist (Großharras im Bezirk Mistelbach) bzw. seit vielen Jahren wohnt (Klosterneuburg).

Michael Zechany/Marschik

Die Meldung, dass Johanna Mikl-Leitner die Nachfolge von Landeshauptmann Erwin Pröll antreten wird, hat auch in der Heimat der 52-jährigen ÖVP-Politikern viele bewegt.

Josef Windpassinger, Bürgermeister von Großharras  |  privat

Besonders stolz ist Josef Windpassinger (links), Bürgermeister der kleinen Gemeinde Großharras (Bezirk Mistelbach). Dort ist Johanna Mikl-Leitner aufgewachsen und in die Schule gegangen.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass die künftige Frau Landeshauptmann aus Großharras kommt. Das ist eine richtige Sensation“, freut sich der ÖVP-Bürgermeister, der mit einem Augenzwinkern nun auch hofft, dass er für den Umbau seines Gemeindeamtes nun eine rasche finanzielle Förderung des Landes erhalten könnte.

Allgemein wünscht sich Windpassinger, das sich Mikl-Leitner für die Region „Land um Laa“ einsetzt und dort vor allem für die wirtschaftliche Förderung der Kleinbetriebe.

„Familienmensch und akribische Arbeiterin“

Auch in Klosterneuburg, wo Mikl-Leitner seit vielen Jahren lebt, ist die Freude und Zuversicht groß, wie Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) betont: „Johanna Mikl-Leitner spricht mit einer ehrlichen Stimme und das gibt Vertrauen. Sie ist keine kalte Karrierefrau, sondern ein Familienmensch und eine akribische Arbeiterin. Ihre Wahl unterstütze ich schon aufgrund ihrer langen Erfahrung und Ihrer Kenntnis über die Städte und Gemeinden dieses Landes. Als Innenministerin hat sie bewiesen, dass sie mit politisch schwierigen Herausforderungen umgehen kann.“

„Mikl-Leitner erstmal eine Chance geben“

Neben dem Politiker streuen auch die Bürger der Stadt der Landeschefin in spe Rosen. „Ich halte sehr viel von ihr. Sie ist kompetent und wird das gut machen“, sagt Karoline Kugelinger, Pensionistin aus Klosterneuburg (Bild unten).

Karoline Kugelinger  |  privat

Pflegehelferin Isabella Koci (Bild unten) ist gespannt, wie sie sich als erste Frau im Amt beweisen wird: „Man kann hoffen.“

Isabella Koci  |  privat

Peter Pscheidt  |  privat

„Es ist sicher schwer nach Pröll diese Aufgabe auszuführen, aber jetzt soll man Mikl-Leitner erst einmal eine Chance geben“, meint Winzer Peter Pscheidt (Bild links) aus Kritzendorf.

„Ich halte sehr viel von ihr. Sie ist kompetent und wird das gut machen“, ist Pensionistin Kugelinger sicher.

Das sieht auch Pensionist Franz Fuchs (Bild unten) so.

Franz Fuchs  |  privat

„Ja, die Wahl ist in Ordnung. Jeder Anfänger hat es schwer, sie wird sich sicher einarbeiten. Und Mikl-Leitner ist ja keine wirkliche Anfängerin“, betont Fuchs.

Studentin Corinna Schuster aus Kierling (links) wünscht sich auch Veränderungen durch die erste Landeshauptfrau: „Ich bin der neuen Landeshauptfrau gegenüber  durchaus positiv eingestellt. Ich hoffe, dass sie ein paar gute Veränderungen bringen wird.“

Corinna Schuster  |  privat

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