Stronach fordert Spenden von Politikern und Funktionären. Parteigründer Frank Stronach will wegen des Hochwassers 500.000 Euro spenden. Bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien betonte er, darin keine Wahlkampf-Aktion zu sehen. Unbeantwortete Fragen sorgten für Ärger.

Erstellt am 07. Juni 2013 (14:24)
APA13110640-2 - 07062013 - WIEN - ...STERREICH: ZU APA-TEXT II - Frank Stronach präsentiert im Rahmen einer Pressekonferenz "Frank's Hochwasserhilfe" am Freitag, 7. Juni 2013, in Wien. APA-FOTO: ROBERT JAEGER
NOEN, ROBERT JAEGER (APA)
Stronach forderte Politiker, Gewerkschafts- und Kammerfunktionäre mit einem Verdienst von mehr als 80.000 Euro auf, zehn Prozent ihres Nettoeinkommens zu spenden. Außerdem möchte er, dass die Bürger zwischen einem halben und einem Prozent ihres Einkommens in einen Katastrophenfonds einzahlen. Einen Katastrophenfonds, der jederzeit aufgestockt werden kann, gibt es freilich schon.

Stronach hat eine Website und eine Spendenhotline einrichten lassen. Eine Wahlkampf-Aktion sieht er darin nicht, er habe Hunderte Beispiele, wo er Millionen gespendet habe.

Fragen zu anderen Themen - etwa warum er das ATV-Duell zwischen ihm und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache abgesagt habe - wollte Stronach mit Verweis darauf, dass er die Pressekonferenz "als Privatperson" gebe, nicht beantworten, was bei einigen Journalisten für Verärgerung sorgte.