Tauziehen um Gymnasien. Bildung / FPÖ fürchtet, dass es durch Umwandlung von AHS in Neue Mittelschulen zum Verlust mancher Gymnasiums-Standorte in NÖ kommen könnte. ÖVP kontert: „Billige Polemik.“

Von Tina Wessig. Erstellt am 27. November 2013 (13:00)
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„Sorge vor Schließungen“ hat Udo Landbauer, FP NÖ-Bildungssprecher.

Von Tina Wessig

FPÖ-Bildungssprecher Udo Landbauer äußert die Befürchtung, es könne zu Schließungen von AHS-Gymnasien kommen: Stein des Anstoßes war der Vorschlag des Salzburger VP-Landeshauptmannes Wilfried Haslauer, 75 Prozent der AHS-Unterstufen in Neue Mittelschulen umzuwandeln.

Die Zahlen würden bedeuten, dass von 44 Gymnasialstandorten in NÖ nur elf in Langform erhalten blieben, so Langbauer. „Erwin Pröll soll sich bei Haslauer erkundigen, welche Standorte betroffen sind, rechnerisch würde es nach dem Modell in manchen Bezirken keine AHS-Unterstufen mehr geben!“

„Die Ausbildung wird nicht besser, indem man permanent an Organisationsformen dreht“

VP-Klubobmann und Bildungssprecher Klaus Schneeberger kontert: „Die FPÖ soll nicht verunsichern und billige Polemik auf Kosten unserer Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern verbreiten. Wir haben vor der Nationalratswahl gesagt, dass wir die Fortführung der Langform des Gymnasiums garantieren – und was in Niederösterreich vor der Wahl gilt, gilt auch nach der Wahl.“

Landesschulratspräsident Hermann Helm dazu: „Die Ausbildung der Schüler wird nicht besser, indem man permanent an Organisationsformen dreht.“ Über konkrete Schließungen ist ihm jedenfalls nichts bekannt.