Bildungsgipfel: Nächstes Treffen im Jänner. Beim Bildungsgipfel im NÖ Landhaus in St. Pölten wurde das Sechs-Punkte-Programm, das bei der Regierungsklausur in Schladming ausgearbeitet wurde, diskutiert.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 01. Oktober 2014 (13:35)
NOEN, Marschik
Gabriele Heinisch-Hosek
Inhalte der Gespräche waren unter anderem Gesamt- und Ganztagsschule sowie Erwachsenenbildung. Laut Bildungsministerin Heinisch-Hosek habe man die „Zusammenarbeit vertieft“. Man wolle mit der Präsentation von Ergebnissen „auf das Gesamtpaket warten“.

Keine Zwischenergebnisse präsentiert

„Wir sind in kurzer Zeit sehr weit gekommen“, so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) in einem ersten Statement nach dem Gipfel. Man habe einhellig das Paket aus Schladming für „sinnvoll erachtet“ und sei sich einig, dass mit Zwischenergebnissen nicht an die Öffentlichkeit gegangen werden wird. Anfang bis Mitte Jänner werde das nächste Treffen stattfinden, so die Ankündigung der Ministerin. Möglicherweise könne man da schon das Gesamtpaket präsentieren.
 
Auch VP-Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sprach von einem „sehr konstruktiven Gespräch“ und betonte die Notwendigkeit einer ressourcenorientierten Arbeit sowie von Individualität.
 
Die kürzlich aufgeflammte Kritik von IG Autoren und Lehrervertretern, Literatur käme im Lehrplan der Zentralmatura zu kurz, kann Bildungsministerin Heinisch-Hosek nicht nachvollziehen: „Literatur ist Bestandteil der Zentralmatura, dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.“ Das Interesse der Schüler für Literatur wecke man damit, wie Lehrinhalte vermittelt werden.