Umbau in der Verwaltung. Maßnahmen / Auf den Bezirkshauptmannschaften werden Kompetenzzentren eingerichtet. Verfahren für EU-Förderungen werden gebündelt.

Erstellt am 17. März 2013 (16:04)
Von Martin Gebhart

In der Regierungsklausur im Jänner waren Maßnahmen in der Landesverwaltung angekündigt worden, jetzt präsentierte Landeshauptmann Erwin Pröll die nächsten Schritte. In Bezirkshauptmannschaften sollen Kompetenzzentren installiert werden. Die Bereiche Jugendwohlfahrt und Soziales werden in den Bezirkshauptmannschaften zusammengelegt. Die Verfahrensabläufe im Zusammenhang mit EU-Förderungen werden gebündelt.

Der Sinn der Kompetenzzen-tren: Für bestimmte Bereiche werden die Kräfte an ausgewählten Bezirkshauptmannschaften gebündelt. Pröll: „Eine Bezirkshauptmannschaft kann für andere Bezirkshauptmannschaften in Spezialbereichen die Arbeit erledigen.“ Somit wird auf der einen Seite Expertenwissen gebündelt, auf der anderen Seite werden die Bezirksbehörden entlastet.

Ein Beispiel ist die Überprüfung der Fahrschulen, die nun nur noch in Baden, Gmünd, Melk, Mistelbach und Wien-Umgebung abgewickelt wird. Weitere Themen für Kompetenzzentren sind die Bereiche Geldwäsche, Arbeitskräfteüberlassungen, Eisenbahnrecht, Seilbahnrecht, Luftfahrt, Apothekengesetz, das Glücksspiel sowie das Verrechnen von Organmandaten.

Dass der Sozialbereich und die Jugendwohlfahrt zusammengelegt werden, sei eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Pröll: „Die gesellschaftlichen Gegebenheiten zeigen, dass die Bereiche immer mehr verschränkt sind.“