Neuer Bischofsvikar für Erzdiözese. Rückzug von Rupert Stadler. Kardinal ernennt P. Petrus Hübner zu dessen Nachfolger.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 30. Juni 2016 (10:09)
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Rupert Stadler
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Für viele kam es doch überraschend, dass Kardinal Christoph Schönborn einen neuen Bischofsvikar für das „Vikariat Unter dem Wienerwald“ (Indus-trieviertel) der Erzdiözese Wien ernannt hat. Der Grund: Der bisherige Bischofsvikar Rupert Stadler hatte nach dem Auslaufen seiner fünfjährigen Amtsperiode den Kardinal ersucht, ihn nicht für eine weitere Amtsperiode zu ernennen. „Wegen gesundheitlicher Gründe und Auffassungsdifferenzen bei den nächsten Schritten des diözesanen Entwicklungsprozesses“, wie in der „kathpress“ zu lesen war. Rupert Stadler hatte bislang diesen Prozess rund um die Neustrukturierung der Pfarren in der Erzdiözese sehr intensiv begleitet.

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Als seinen Nachfolger hat Erzbischof Schönborn nun den Zisterzienserpater und Wiener Neustädter Dechant P. Petrus Hübner ernannt, der am 1. September sein neues Amt antreten wird. Der designierte neue Bischofsvikar ist der dienstälteste Dechant des Vikariats. Auch in seinem neuen Amt will P. Petrus Hübner, Ordensmann des Stiftes Heiligenkreuz, Pfarrmoderator in Muthmannsdorf und Maiersdorf im Bezirk Wiener Neustadt bleiben.