Wehrpflichtreform wird diese Woche präsentiert. Die Regierung wird - wie geplant - bis Ende Juni die Wehrpflichtreform präsentieren. Das bestätigte Verteidigungsminister Klug am Dienstag. Laut Tageszeitung "Österreich" wird die Reform am Donnerstag präsentiert. Im Zuge der Wehrpflicht-Reform sollen die Kriterien für Tauglichkeit geändert werden. Derzeit sind 13 bis 14 Prozent eines Jahrgangs untauglich. Dieser Anteil könnte reduziert werden.

Erstellt am 25. Juni 2013 (17:13)

Sie enthält demnach vier Eckpunkte. Die Zahl der Systemerhalter soll reduziert werden, die Rekruten sollen mehr Sport machen, es soll mehr Übungen sowie eine umfassende Ausbildung im Katastrophenschutz geben.

Im Zuge der Wehrpflicht-Reform sollen die Kriterien für Tauglichkeit geändert werden. Derzeit sind 13 bis 14 Prozent eines Jahrgangs untauglich. Dieser Anteil könnte reduziert werden. Geändert werden soll laut "Presse" (Mittwochausgabe) auch die Ausbildung. Die Rekruten sollen künftig nach der Grundausbildung zwischen vier Modulen wählen können, bestehend aus Inlandsaufgaben wie Objektschutz und Katastrophenhilfe, Cyber-Sicherheit, Systemerhalter-Funktionen wie Koch, Fahrer oder Handwerker und militärische Spezialisierung.

Mit der Reform soll in erster Linie die Zahl der Systemerhalter reduziert werden. Geplant ist weiters, dass es mehr Übungen für die Miliz und für die Volltruppe gibt. Um die Rekruten zu mehr Sport zu motivieren, soll ein militärisches Sportabzeichen eingeführt werden. Auch Heeresleistungssportler sollen mit den Grundwehrdienern üben. Dafür werden die unbeliebten Chargendienste für Rekruten reduziert.

Die Unterkünfte sowie Fitnessräume bekommen eine Sanierung, 105 Millionen Euro sind dafür budgetiert. In den Kasernen soll es künftig gratis W-LAN geben. In ihrer Freizeit können Rekruten außerdem eine Sprachausbildung machen.