ORF-Sommergespräche heuer aus der Wachau. Die Gespräche mit den Bundesparteichefs werden ab 13. August aus einem Weingut in Rossatz gesendet. Kanzler Kurz ist als Letzter am 10. September an der Reihe.

Erstellt am 15. Juni 2018 (13:26)
Rossatz in der Wachau wird ab August Schauplatz der ORF-Sommergespräche
NOEN, BSonne/Wikimedia

Viel Neues bei den traditionellen ORF-„Sommergesprächen“: Erstmals seit 1992 werden mit Nadja Bernhard und Hans Bürger zwei ORF-Journalisten die Fragen an die Parteichefs richten. Nach sechs Jahren trifft man sich dafür außerhalb von Wien. Ein Weingut in Rossatz in der Wachau mit Blick auf Dürnstein ist Schauplatz der „Sommergespräche“ 2018.

"Blick über den heimischen Tellerrand"

Im Jahr der EU-Präsidentschaft Österreichs ist der Ort an der Donau laut ORF durchaus symbolisch zu verstehen, verbindet sie doch Europa in einzigartiger Form. „Und so wird der Blick über den heimischen Tellerrand nach Europa auch wichtiger Bestandteil der Sendung sein“, kündigt der neue ORF-2-Chefredakteur Matthias Schrom an.

Neues auch bei den fünf Parteichefs

Er freut  sich dabei über eine ganz besondere Konstellation, wie er in einer Stellungnahme erläuterte: „Von den fünf Interviewpartnern sind zwei erstmals in den ‚Sommergesprächen‘ zu Gast und die anderen drei erstmals in neuen politischen Rollen.“

Nadja Bernhard, die unter anderem als ORF-Korrespondentin in Rom und Washington über langjährige außenpolitische Erfahrung verfügt: „Im Jahr der EU-Präsidentschaft Österreichs wollen wir den Fokus auf europäische und auch internationale Themen legen."

„ZiB“-Innen- und Europapolitik-Chef Hans Bürger hat bereits einmal die „Sommergespräche“ geführt. Er freut sich „nach dem Solo 2015 das traditionsreichste politische TV-Format des Landes" mit Bernhard führen zu dürfen nun gemeinsam mit einer wunderbaren und kompetenten Kollegin führen zu dürfen.