EU-Aktivistin wandert über Korneuburg nach Polen . Die 50-Jährige Französin Valérie Thatcher wandert quer durch Europa. Mit dieser Aktion möchte sie andere EU-Bürger motivieren, sich mit den europäischen Werten auseinanderzusetzten. Ihr „Walk for Europe“ führte sie unter anderem durch den Bezirk Korneuburg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. August 2021 (12:00)
New Image
Die engagierte EU-Bürgerin aus Frankreich, Valérie Thatcher, wurde bei ihrer Wanderung durch Korneuburg von EU-Abgeordnetem Lukas Mandl begrüßt.
Büro Lukas Mandl

Zum zweiten Mal wandert Valérie Thatcher aus der Stadt Lyon in Frankreich quer durch Europa. Auf ihrem Fußmarsch hat sie eine blaue Fahne mit goldenen Sternen in den Händen und ein klares Ziel vor Augen: Sie möchte Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union motivieren, sich mit den EU-Institutionen und dem europäischen Gemeinschaftssinn auseinanderzusetzen.

New Image
EU-Abgeordneter Lukas Mandl überreicht der Weitwanderin Valérie Thatcher einen Korb als Proviant.
Büro Lukas Mandl

Die 50-Jährige war bereits vor den Wahlen zum EU-Parlament von ihrer Heimat in Frankreich nach Brüssel gewandert. Damit wollte sie auf die Wichtigkeit der parlamentarischen Demokratie aufmerksam machen. Und auch darauf, dass im Europäischen Parlament alle EU-Bürger vertreten werden.

Ende Juli durchwanderte Thatcher den Bezirk Korneuburg. Konkret lagen die Gemeinden Stockerau, Spillern, Leobendorf, Korneuburg und Langenzersdorf auf ihrem Weg für mehr Engagement für die europäischen Werte.

Die Reise geht weiter Richtung Norden

Die Französin wird diesen Sommer neben Österreich auch durch die Mitgliedsstaaten Polen, Deutschland und Tschechien wandern. Als sich die motivierte Französin in Korneuburg aufhielt, hat ihr der EU-Abgeordnete Lukas Mandl, der ebenfalls aus Korneuburg stammt, einen Besuch abgestattet.

Für die sportliche Leistung und das Engagement spricht der EU-Abgeordnete der Weitwanderin seinen Respekt aus und überreicht ein Körbchen mit heimischen Köstlichkeiten als Proviant für den weiteren Fußmarsch.

Über die Botschaft, die sie dabei vermittelt zeigt sich Mandl jedenfalls begeistert: „Sie macht klar, dass Europa vor Ort ist, wo wir leben, nicht nur in den Hauptstädten oder in den Zentren. Unsere Generation hat die Verantwortung, den kommenden Generationen ein lebenswertes Europa in Freiheit, Frieden und Wohlstand zu übergeben.“