Wie kleine Bauern eine Chance haben. Erfahrungsaustausch zwischen NÖ und Bayern. Länder-Achse kämpft um EU-Gelder.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 20. Juni 2017 (01:55)
NLK/Burchhart
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (l.) aus Bayern und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf vertieften beim Treffen in Wieselburg die guten Beziehungen.

Die Vielfalt der Landwirtschaft weiter zu gewährleisten und für den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe eintreten: Das sind Ziele, die den für Agrarangelegenheiten zuständigen niederösterreichischen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und den bayrischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner einen.

Dafür wollen beide gemeinsam in Brüssel kämpfen. Für die Förderperiode von 2021 bis 2027 geht es um 3,7 Milliarden Euro für Niederösterreich, betont Pernkopf. Niederösterreich brauche maßgeschneiderte Lösungen für die kleineren und mittleren Bauernhöfe. Staatsminister Brunner sieht in Bayern bereits eine Renaissance der kleinbäuerlichen Struktur: „Die Menschen schätzen kurze Transportwege, die Nähe und die Frische unserer Lebensmittel.“

Innovationen und die Digitalisierung sollen den Landwirten in Zukunft die Arbeit erleichtern. Dazu wird es zwischen den Ländern zum Austausch von Know-how kommen. Schon jetzt liefern zum Beispiel moderne Melkmaschinen laufend Daten über den Gesundheitszustand der Kühe. Zudem will man den Bürokratie-Aufwand in den Griff bekommen.