Wirtschaftsbund startet in den Wahlkampf. Im März 2020 finden die Wirtschaftskammer-Wahlen in Niederösterreich statt. Die stärkste Fraktion, der ÖVP-nahe Wirtschaftsbund, will mit einer Kampagne mit dem Titel „Zuhören, Anpacken, Umsetzen“ punkten.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 15. Oktober 2019 (14:53)
Start in den Wahlkampf des Wirtschaftsbundes NÖ: Wirtschaftsbund NÖ Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker (links) und WB-Direktor Harald Servus.
WBNÖ/Gerald Lechner

Rund 15.000 Betriebe will der Wirtschaftsbund NÖ mit rund 1.500 Funktionärinnen und Funktionären in den kommen Wochen und Monaten bis zur Wahl besuchen. Tragende Themen sollen laut Wirtschaftsbund NÖ-Obmann Wolfgang Ecker unter anderen die Absenkung von Steuern und Abgaben, die Bekämpfung des Fachkräftemangels, der Bürokratieabbau, die Aufwertung der Lehre, der Ausbau des Verkehrsnetzes und die Etablierung von schnellem Internet für alle sein. Als Wahlziele definierte er eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung wie bei der letzten Wahl 2015 – damals lag die Wahlbeteiligung bei 43 Prozent -, die „klare Mehrheit für den Wirtschaftsbund“ und die Besetzung aller Fachgruppen-Obleute und Spitzenpositionen in der Wirtschaftskammer NÖ mit Funktionärinnen und Funktionären des Wirtschaftsbundes.


Wahltermin: 2. bis 4. März

Wahlberechtigt sind 2020 mehr als 100.000 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Niederösterreich. Gewählt wird von 2. bis 4. März 2020. Erfahrungsgemäß wählen hier laut Wirtschaftsbund NÖ-Direktor Harald Servus besonders viele Wahlberechtigten per Briefwahl. Konkret waren es bei der letzten Wahl 2015 rund zwei Drittel. Rund 73 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen 2015 auf den Wirtschaftsbund NÖ.