Zahl der Sitzenbleiber dürfte leicht zurückgehen. Rechtzeitig zum Schulschluss in Ostösterreich hat das Unterrichtsministerium eine erste Trendrechnung zur Zahl der Klassenwiederholungen vorgelegt. Demnach dürften diesmal 34.000 (3,1 Prozent) der insgesamt 1,1 Mio. ordentlichen Schüler im Herbst nicht in die nächste Klasse aufsteigen bzw. die letzte Schulstufe ihrer Ausbildung noch nicht abschließen.

Erstellt am 28. Juni 2013 (12:23)

Damit dürfte es 2012/13 rund 4.500 (0,4 Prozentpunkte) Sitzenbleiber weniger geben als im vorigen Schuljahr. Den größten Anteil an Klassenwiederholungen gibt es laut Prognose an den berufsbildenden mittleren Schulen (BMS: 9,7 Prozent), gefolgt von den AHS-Oberstufen (8,5 Prozent), Polytechnischen Schulen (8,4 Prozent), berufsbildenden höheren Schulen (7,7 Prozent). Am geringsten ist der Anteil der Repetenten an den Volksschulen (0,4 Prozent), den Hauptschulen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Berufsschulen mit je ein Prozent und an den AHS-Unterstufen (2,9 Prozent).

Immer mehr Absolventen der Neuen Mittelschule (NMS) erreichen mit ihrem Abschlusszeugnis die Berechtigung zum Besuch einer allgemeinbildenden (AHS) oder berufsbildenden höheren Schule (BHS). Diesmal dürfen 58 Prozent der Abschlussjahrgänge der 243 NMS-Standorte im kommenden Jahr eine AHS oder BHS besuchen. Das entspricht einem Plus von rund zehn Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr an diesen Standorten bzw. einem Plus von fünf Prozentpunkten gegenüber jenen Standorten, die schon im Vorjahr als NMS geführt wurden.