Takeda ist Vorreiter in der Forschung

Erstellt am 18. Juni 2022 | 05:52
Lesezeit: 2 Min
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Standortleiter Marian Bendik, Johann Mayer (Bürgermeister von Orth), Elisabeth Wagens (Vizebürgermeisterin), Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner, HR-Leiterin Susanne Nikowitsch und Alexander Schrötter (Spartengeschäftsführer Industrie, WKNÖ) feierten 40 Jahre Biotec in Orth.
Foto: Anna Rauchberger
Medikamente für seltene und komplexe Erkrankungen werden in Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) entwickelt.
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Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) ist seit 40 Jahren ein Standort für die Bereiche Arzneimittel-Forschung, -Prozessentwicklung und -Produktion. Alles begann 1982 mit der Immuno AG und dem Biomedizinischen Forschungszentrum. Seitdem wurde die Expertise in diesen Bereichen immer weiter ausgebaut, der Takeda-Standort zählt heute 400 Mitarbeiter.

„Wir sind die Einzigen, die Gentherapieprodukte für Takeda produzieren“, hebt Marian Bendik, Leiter der Produktionsstätte, eine Besonderheit hervor. 30 Produkte – Biologika, plasmabasierte Produkte und Gentherapien – von Takeda werden in Orth überprüft. Das zeigt, dass dieser Standort, nur 100 Meter entfernt von den Donauauen, im Bereich der Arzneimittelsicherheit Vorreiter ist: Takeda Orth verfügt über ein großes Quality Control Labor, das konzernweit eine zentrale Bedeutung hat.

Innovation werde bei Takeda bei Arzneimitteln und im Produktionsprozess vorangetrieben, sagt der Standortleiter bei der „Geburtstagsfeier“. Mit der Gen- und Zelltherapieplattform stehe dem Unternehmen eine Spitzentechnologie zur Verfügung. „Digitalisierung und Automatisierung sind auf diesem Weg wichtige Begriffe. Und wir sind stolz hier in Niederösterreich die Zukunft der Arzneimittelproduktion mitzugestalten“, erklärt Bendik.

Im Laufe der Jahre änderte sich zwar der Firmenname des Öfteren, „die Gesichter sind aber die gleichen geblieben“, ist HR-Leiterin Susanne Nikowitsch stolz, dass es viele langjährige Mitarbeiter gibt. Manche sind schon über 30 Jahre dabei. Dies sei ein Zeichen für Kontinuität.

Es sind 400 Mitarbeiter aus 19 Nationen, die bei Takeda in Orth arbeiten, „die Fluktuation bei den Mitarbeitern ist niedrig, die Anzahl der Experten ist dagegen hoch“, sagt Nikowitsch.