Erstellt am 09. Januar 2017, 12:05

von APA Red

Handelskonzern Würth steigerte Umsatz im Vorjahr . Gute Geschäfte in Süd- und Osteuropa halten den Werkzeughandelskonzern Würth auf Wachstumskurs.

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Der Umsatz sei um 7,1 Prozent auf 11,8 Mrd. Euro gestiegen, teilte Würth am Montag mit. Schwächen in Westeuropa und Nordamerika mit Erlöszuwächsen von je etwa zwei Prozent konnten mehr als ausgeglichen werden. Vor allem in Italien (11 Prozent plus) und Spanien (10 Prozent plus) sowie Polen lief es sehr gut. In Deutschland stiegen die Erlöse um 5,8 Prozent.

Zwar blieb das Unternehmen knapp unter dem hohen Wachstumsniveau des Vorjahres - 2015 hatte es ein Plus von 9,1 Prozent gegeben. Zugleich arbeitete die Firma aber profitabler, denn der operative Gewinn (Betriebsergebnis) kletterte den Angaben zufolge deutlich stärker als der Umsatz, und zwar um 14,3 Prozent auf 600 Mio. Euro.

Konzernchef Robert Friedmann sah die Zahlen als Beleg für eine erfolgreiche "Multi-Kanal-Strategie", also die Stärkung der verknüpften Vertriebswege Außendienstbesuche, Internet und Niederlassungen. Der früher auf Schrauben spezialisierte Hersteller hat sein Angebot längst ausgeweitet, auch Autozubehör, Kettensägen, Scheibtruhen und Arbeitsschutzkleidung gehören inzwischen zur Produktpalette von Würth. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit erhöhte sich 2016 laut den Angaben um 2.413 auf 71.391 und in Deutschland um 552 auf 21.697 - beides Zuwächse um etwa drei Prozent.