Sanierungsarbeiten auf Mariazellerbahn: Streckensperre. Auf der Mariazellerbahn starten am 29. Oktober Bau- und Instandhaltungsarbeiten. Bis 28. November ist die gesamte Strecke von St. Pölten bis Mariazell gesperrt, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, hieß es in einer Aussendung des Betreibers am Samstag.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 13. Oktober 2018 (11:17)
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NÖVOG / Weinfranz

Notwendig ist die Sanierung, weil die extreme und langandauernde Hitze im Sommer die Strecke beeinträchtigt hat. "Durch die große Hitze ist es zu Gleisverdrückungen und Unregelmäßigkeiten im Betrieb gekommen. Das wiederum hat zu zahlreichen Langsamfahrstellen und somit zu Verspätungen geführt", teilte die NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft) mit.

"Das wichtigste Ziel der Streckensperre ist es, all diese Langsamfahrstellen zu beseitigen, damit die Mariazellerbahn wieder in gewohnter Pünktlichkeit und Qualität fahren kann", sagte die neue NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek. Außerdem werden Oberleitungsmasten getauscht, die Lawinensicherung im Bereich der Bergstrecke fertiggestellt, eine Brücke saniert, Grabungsarbeiten durchgeführt und eine neue Eisenbahnkreuzung errichtet.

"Im Rahmen eines umfangreichen Sanierungsprogramms wird die Mariazellerbahn wieder fit für die Zukunft gemacht", sagte der für den öffentlichen Verkehr zuständige Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP). Die Schienenersatzbusse haben dieselben Abfahrtszeiten wie die Bahn.