Weststrecke für „großen Service“ gesperrt. Aufgrund Erhaltungsarbeiten in Niederösterreich wird ab Anfang Oktober die „neue“, im Anschluss die „alte“ Weststrecke gesperrt.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 22. September 2017 (10:00)
ÖBB/Deopito

Die Hochleistungsstrecke von St. Pölten nach Linz ist mittlerweile seit rund 15 Jahren in Betrieb. Wie bei einem Auto brauchen auch Bahnstrecken ein regelmäßiges umfassendes „Service“. Daher führen die ÖBB auf der Weststrecke zwischen St. Peter-Seitenstetten und St. Valentin alle aktuell wichtigen Erhaltungsarbeiten durch.

Die umfangreichsten Arbeiten finden in St. Valentin statt, wo Gleise und Gleisunterbau erneuert werden. Zusätzlich werden auch mehrere Weichen getauscht. Damit sorgen die ÖBB dafür, dass die Fahrgäste sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen.

Die Sperre der „neuen“ Hochleistungsstrecke erfolgt von 2. Oktober bis 5. November, die Sperre der "alten" Bestandsstrecke folgt von 6. bis 25. November. In der ersten Phase kommt es zu veränderten Ab- und Ankunftszeiten im Fernverkehr. 

ÖBB, Heiderklausner
Klickt auf die Grafik, um sie in voller Auflösung zu betrachten: Sperre Weststrecke Amstetten-St. Valentin 2017

Die Änderungen im Überblick

Frühere Abfahrten der ÖBB-Railjets – ohne Halte in Amstetten und St. Valentin – von Ungarn sowie von Wien, um pünktlich in Linz anzukommen. Das heißt konkret:

  • Abfahrt Budapest: 19 Minuten früher
  • Abfahrt Hegyeshalom: 15 Minuten früher
  • Abfahrt Flughafen Wien: 18 Minuten früher
  • Abfahrt Hauptbahnhof Wien: 8 Minuten früher 

Spätere Ankünfte der ÖBB-Railjets – ohne Halte in Amstetten und St. Valentin – Richtung Wien und Ungarn. Das heißt konkret:

  • Ankunft Budapest: 23 Minuten später
  • Ankunft Hauptbahnhof Wien: +15 Minuten
  • Ankunft Flughafen Wien: +17 Minuten
  • Ankunft Hegyeshalom: +25 Minuten

Während der Sperre der Hochleistungsstrecke von 2. Oktober bis 25. November werden die Züge im Nahverkehr zwischen Amstetten und St. Valentin durch Busse ersetzt.

Bestandsstrecke: Sperre vom 6. bis 25. November

Während der Sperre der Bestandsstrecke fährt der Fernverkehr wieder planmäßig auf der Hochleitsungsstrecke. Für die Nahverkehrszüge zwischen Amstetten und St. Valentin steht den Pendlern weiterhin ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung.

Sämtliche Details zu der Streckensperre finden die Fahrgäste auch im Internet unter www.oebb.at und unter Tel. 05-1717.

Baumaßnahmen St. Valentin

Die Erhaltungsarbeiten finden an der Bahntrasse bei St. Valentin, im Bereich Schubertviertel, statt. Es werden auf der Hochleistungs- und auf der Bestandsstrecke Gleise und der Gleisunterbau erneuert sowie mehrere Weichen getauscht.

Die neuen Weichen entsprechen dem modernen Stand der Technik und lenken Züge sanfter und damit ruhiger von einem Gleis auf das andere. Unsere Fahrgäste profitieren von mehr Komfort, die Anrainerinnen und Anrainer von weniger Emissionen.