Nach 23 Jahren gekündigt: 59.000€ für Gießer erkämpft. Wer zuverlässig arbeitet, hat Anspruch auf seinen zustehenden Lohn. Wenn er diesen nicht bekommt, ist die AK Niederösterreich immer die richtige Adresse. Das zeigt dieser besonders dreiste Fall sehr deutlich“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 08. Mai 2019 (14:28)
FSG
AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser

Ein heute 56 jähriger Mann aus dem Bezirk Melk war 23 Jahre lang als Former und Gießer beschäftigt. Staub, Hitze und Schmutz waren ein ständiger unangenehmer Begleiter bei der täglichen schweren Arbeit. Trotz einer Beeinträchtigung, die dem Dienstgeber aufgrund der behördlichen Feststellung bekannt war, erfüllte der Gießer seine Aufgaben tadellos. „Arbeiten ohne zu murren“ war seine Devise.

Doch dann bekam er Monate lang keinen Lohn und schließlich erhielt er die Kündigung. Gleichzeitig wurde im Kündigungsschreiben seitens des Dienstgebers angeordnet, dass während der gesamten Kündigungsfrist der Urlaub zu verbrauchen sei und der verbleibende Resturlaub einfach verfallen sei. Dabei hatte der Mitarbeiter schon längst Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche.

Schließlich wandte sich der Gekündigte an die ExpertInnen der AK Niederösterreich. Nach einem längerem Rechtsstreit erkämpfte die AK letztendlich 59.079,41 Euro für den Gekündigten.

„Der Gang zur AK Niederösterreich lohnt sich. Unsere ExpertInnen helfen kompetent und gerne“, so Wieser abschließend.